DIGITAL IMAGE MAKING

3D-Rendering und die kreativen Möglichkeiten in Kombination mit Fotografie.

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KREATIVE FREIHEIT DANK FOTOREALISTISCHEM 3D-RENDERING

Die Verwendung von 3D-Rendering bei der Bildgestaltung sehen wir als Erweiterung unserer kreativen Möglichkeiten: Überspitzung, Surrealismus, haarscharfe Präzision oder imaginäre Sonderanfertigungen.

Im Gegensatz zur klassischen Fotografie sind in der digitalen Umgebung Form, Grösse und Position von Objekten sowie deren Materialerscheinung und Beleuchtung nicht an logistische Einschränkungen und physikalische Gesetze der echten Welt gebunden. Dies ermöglicht uns, atemberaubende Bilder zu entwerfen und dem Betrachter eine unterliegende Botschaft eindrücklich zu vermitteln.

VORTEILE VON 3D-RENDERING

Imaginäres verbildlichen

3D-Rendering ermöglicht uns, in Wirklichkeit nicht existierende Objekte fotorealistisch darzustellen. Es können auch existierende - aber in Wirklichkeit leblose Objekte - in einer eigenen imaginären Welt zum Leben erweckt werden. Die Grenze zwischen dem Imaginären und dem Realen verschwimmt, wodurch der Betrachter für einen kurzen Augenblick zum Staunen gebracht werden kann. 

Absolute Kontrolle

3D-Rendering ermöglicht die Kontrolle bis ins kleinste Detail. Die Möglichkeit, unterschiedliche Varianten erstellen und vergleichen zu können vereinfacht und beschleunigt den Prozess der Bildgestaltung. Form, Farbe, Materialeigenschaften, Beleuchtung, Perspektive und Komposition können zu jedem Zeitpunkt verändert und weiter entwickelt werden. 

Wiederholbarkeit

3D-Rendering ermöglicht uns die identische Reproduktion von Bildern. Zeit- und ortsunabhängig kann eine Bildserie beliebig erweitert und ergänzt werden (zB. für Produkt Darstellungen). Kameraperspektive, Komposition, Beleuchtung und Materialisierung können wiederverwendet werden um ein dem ursprünglichen Bild identisches Resultat zu erzielen. 

3D-RENDERING PRODUKTIONS-ABLAUF

1. 3D Modelling

Anhand zuvor entworfener Skizzen und besprochenen Referenzbildern werden die 3D-Objekte den Projekt-Anforderungen entsprechend modelliert. Nach Möglichkeit können auch Modelle aus Online-Bibliotheken verwendet oder bestehende 3D-Daten des Auftraggebers als Basis übernommen und angepasst werden.

2. Beleuchtung und Materialisierung

Nach Festlegung der Kamera Perspektive und Bildkomposition wird die Beleuchtung der Szene entwickelt. Gleichzeitig werden den 3D-Objekten ihre Materialien zugewiesen. Diese Schritte werden parallel zueinander durchgeführt, denn Licht und Materialität beeinflussen sich gegenseitig, sie müssen perfekt aufeinander abgestimmt werden um ein fotorealistisches Endresultat zu erzielen.

3. Rendering

Beim “rendering” spricht man von der Berechnung der 3D-Bilder druch das Computer-Programm. Die 3D-Szenen werden “ge-rendert”, das entstehende Bildmaterial wird als Grundlage für die Nachbearbeitung oder zur Integration mit der Fotografie verwendet.

4. Compositing und Nachbearbeitung

Die verschieden Bildelemente werden im Photoshop beim “Compositing” miteinander kombiniert und die Feinabstimmung wird erarbeitet. Die schlussendliche Bildstimmung wird mittels Helligkeit, Kontrast und Farbe den Zielvorgaben bzw. Referenzbildern entsprechend bearbeitet und abgerundet.